- Radtour 2012 mit einigen der Teilnehmer -

4 Mannschaften hat der SSV Groß Hehlen bei den Erwachsenen im September 2012 an den Start gebracht: Die Damen in der Bezirksoberliga und die Herren in der 1., 3. und 6. Kreisklasse (KK). Dazu wagten sich drei Schülermannschaften an Punktspiele. Die Mädchen mit Kim-Nora Witten, Pia Damster, Mary Freidank und Lena Holmig, die Jungen mit Simon Kugenbuch, Leon Hagedorn, Marian Miers und Jonas Skerhutt und eine gemischte Mannschaft mit Finn Drohberg, Lucas Holmig, Alexandra Bittner, Jennifer Diener, Lilia Rivkina und Helin Yalti. Für die meisten dieser Spielerinnen und Spieler waren Mannschaftsspiele mit anderen Vereinen neu. So erreichten unsere Mannschaften in ihren Staffeln Plätze im unteren Tabellendrittel. Die besten Ergebnisse in der Rückrunde erzielten Kim Witten mit 9 : 1 und Simon Kugenbuch mit 11 : 2 Siegen. - Die Spieleranzahl für drei Mannschaften war knapp. Deswegen sollen in der nächsten Saison nur zwei Mannschaften gemeldet werden.

Die Damen spielten in der Aufstellung: Kathrin Körner, Martina Kuchenbuch, Katrin Albrecht, Ann-Kathrin Fendler, Kerstin Richert und Martina Schröter. Berufs- und studienbedingt konnten die Damen selten in stärkster Aufstellung antreten. Sie erreichten den 8. Platz in der Staffel und mussten mit dem Staffelzweiten der Bezirksliga ein Relegationsspiel um den Verbleib in der Klasse spielen. Am 5. April gewannen unsere Damen in eigener Halle unter dem Jubel vieler Vereinsmitglieder gegen Heber-Wolterdingen mit 8 : 4. Als Aufsteiger haben unsere Damen die Klasse gehalten! Alle trugen zum Erfolg bei, nachhaltig Kathrin Körner mit 36 : 16 und Martina Kuchenbuch mit 26 : 19 Siegen.

Unsere 3. Herren erreichten exakt den mittleren Tabellenplatz in der 6. KK-Nord. Jochem Kallschmidt, Thomas Fendler, Roman Kiritschok, Heinz Arnold, Jan-Simon Fendler erzielten zusammen mit dem Mannschaftsverantwortlichen Karsten Tombrink diesen schönen Erfolg.

Unsere 1. Herren und unsere 2. Herren erspielten sich jeweils den dritten Tabellenplatz in der 1. bzw. 3. KK. Beiden Mannschaften gelang dabei sogar das Kunststück von Siegen gegen die eindeutigen Tabellenersten aus Adelheidsdorf bzw. Altencelle. Die 1. Herren betreute Tobias Hainke als Mannschaftsverantwortlicher an Position 1. Seine Mitspieler waren Thomas Steyer, Björn Santelmann, Nico Eimers, Kay Oechsner (Rückrunde), Helmut Knabe und Wolfgang Schopp (Hinrunde).

Für die 2. Herren war Thomas Rieger von Pos. 1 aus verantwortlich. Zu seiner Mannschaft gehörten Bernd Medrikat, Siegfried Schmidt, Wolfgang Schopp (Rückrunde), Günter Richert, Manfred Krause, Rudi Ratzke und Benny Weigt. Mehrere dieser Spieler hatten klar positive Bilanzen. Mit 7 : 2 Siegen trug als Ersatz auch Roman Kiritschok zum Erfolg bei.

In der nächsten Saison sollen diese Ergebnisse der Herren möglichst wiederholt, vielleicht überboten werden. Mit stimmigen Ergänzungen seit einiger Zeit - 10 neue Spielerinnen und Spieler bei den Erwachsenen - konnten die Aufstellungen qualitativ angehoben werden. Die Sparte wird sich Gedanken über eine weitere Mannschaft machen können. Damit verbundene Veränderungen sollten von allen als positive Entwicklung verstanden werden.

Zwei Aktivitäten trugen zum Zusammenhalt der Sparte wesentlich bei. Unser Ausflug mit Fahrrädern längs der Aller am 30. September zunächst südlich, zurück nördlich der Aller. Mit einem umfangreichen Picknick in Oldau, zu dem alle beigetragen haben, stärkten sich die Ausflügler, bevor mit Boule und Wikingerschach die bunte Gruppe sich spielerisch unterhielt.



- Radtour 2012 Boule - im Vordergrund
Wolfgang Schopp -



- Radtour Wikingerschach - im Vordergrund das TT-Urgestein Günter Richert -

Essen und Getränke fuhr Christiane Schmidt anschließend zum Haus der Familie Schopp in Klein Hehlen. Dort versuchte man nach der Rückfahrt über Stedden weitere Speisen des Picknicks zu vernaschen. Das schöne Wetter während des Ausflugs und im Abendsonnenschein bei Barbara und Wolfgang Schopp im Garten unterstützten die gute Stimmung. Allen, die diese Tour geplant und zum Gelingen beigetragen haben, ist zu danken!   

Mit noch mehr Beteiligung (28 Aktive und 13 Zuschauer) feierte die Sparte am 28. Dezember ihren Jahresabschluss, sportlich mit Doppelspielen. Diese Veranstaltung hat inzwischen Tendenz zur Tradition. Sie regt auch ehemalige Spieler zum Mitmachen an. Nach anfänglichen Wunschdoppeln erfolgten die weiteren Spielerpaarungen durch Los. Mit geschickter Regie gelang es Kathrin Körner, verantwortlich für die Spielidee, zu erreichen, dass am Ende recht viele Spielerinnen und Spieler mit gleicher oder ähnlicher Anzahl an Siegen als Gewinner ausgerufen werden konnten. Viele haben vor- und nachbereitend zum Jahresabschluss beigetragen. Ihnen sei gedankt wie allen, die auch für das leibliche Wohl gesorgt haben.    

Gegenwärtig erfolgen die Planungen für die kommende Saison. Deren Punktspiele beginnen im September. Bis zum 31. Mai sind Spielerweg- und Zugänge möglich. Bis Mitte Juni sind die Mannschaften zu melden, Anfang Juli mit genauer Aufstellung. Hinsichtlich des Schülertrainings und möglicher Schülermannschaften ist mit den bisherigen Trainern – ein herzlicher Dank geht an Katrin Albrecht und Manfred Krause -  zu sprechen wie auch mit den Jüngeren selber. Sie kommen gern zur Halle, aber der Trainingseinsatz vieler sollte stark verbessert werden.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Dies gilt in beider Hinsicht für unsere Jugendarbeit, wie angedeutet. Dazu zählen zudem Betreuungs- und Zuverlässigkeitsaspekte. Aber auch die sozialen Strukturen unserer Mannschaften sind nicht mehr so frei gestaltbar wie früher. Dies hat Konsequenzen, die offen in der Sparte zu besprechen sind. Die neuen Quartals-Tischtennis-Werte (kurz: QTTR-Werte) eines jeden einzelnen, zurückberechnet seit 2006, sollen deutschlandweit die Leistungsposition eines jeden Spielers darstellen. Für die Aufstellungen der Spieler in den Mannschaften schreibt die Wettspielordnung vor: Zwischen zwei Spielern in zwei Mannschaften eines Vereins darf die Differenz der QTTR-Werte nicht größer als 50, innerhalb einer Mannschaft nicht größer als 35 Punkte sein. Wird diese Vorgabe nicht beachtet, hat dies einschränkende Konsequenzen für die Einsatzmöglichkeiten der Spieler. Folge: Das Bemühen, die soziale Kontinuität in den Mannschaften, die auf unserem Sportniveau hohe Bedeutung hat, zu erhalten, kann zur Belastung der Zusammenstellung anderer Mannschaften werden. Die meisten Mitglieder der Sparte hoffen, die wahrhaftige „life-time“-Sportart Tischtennis möglichst lange auch im Blick auf vertrautes Miteinander ausüben zu können. Flexibilität da und dort wird jedoch nötig sein, um die Interessen aller mit den Regelvorgaben in Einklang zu bringen. Diese Haltung ist auch erforderlich, wenn die willkommene Chance besteht, neue Mitspieler zu integrieren.

Die TT-Sparte schaut positiv in die nächste Saison.

Siegfried Schmidt

- Spartenleiter -